Viele Familien auf Mallorca können ihre Strom-, Gas- und Wasserrechnungen nicht bezahlen. | Foto: R.D.

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Viele Familien auf Mallorca können aus finanziellen Gründen ihre Strom-, Wasser- oder Gasrechnungen nicht bezahlen. Allein im vergangenen Jahr sind mehr als 3000 Anträge auf Unterstützung bei Gemeinden und den Hilfsorganisationen Caritas und Rotes Kreuz eingegangen. Das meldet die spanische Tageszeitung Ultima Hora online.

Die sogenannte "Energiearmut" sei ein weit verbreitetes Phänomen auf der Insel. Unter den hilfesuchenden Personen seien nicht nur Arbeitslose sondern auch Menschen, die einer Arbeit nachgehen, deren Verdienst aber sehr gering ist.

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Ein Fonds der Balearen-Regierung von 200.000 Euro soll die "Energiearmut" 2016 eindämmen, Hilfsorganisationen kritisieren jedoch, dass die Summe "nicht ausreichend" sei für den anhaltenden Bedarf an Hilfeleistungen. Wie Ultima Hora weiter schreibt, seien nach wie vor die Auswirkungen der Krise an dem Zustand schuld. Obwohl sich große Teile der Gesellschaft langsam erholen, litten die Schwächsten weiterhin. (somo)