Die Wünsche aus Madrid sorgt auf den Balearen für Unmut. | Cati Caldera

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Zoff zwischen der Balearen-Regierung und Madrid: Nach der Erweiterung des Naturparks von Cabrera will die spanische Hauptstadt dessen Verwaltung übernehmen. Die Begründung: Es fehle an einer "nachweislichen ökologischen Kontinuität" zwischen den geschützten Gebieten auf dem Meer und an Land.

Angesichts dieser Einmischung will die Balearen-Regierung dem Ministerrat eine einstweilige Verfügung vor Einleitung eines Verwaltungsstreits um die Vereinbarung vom 1. Februar 2019 vorlegen, mit der die Erweiterung des Nationalparks Cabrera genehmigt wurde. Das berichtet die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora. Im dritten Punkt der Resolution stellte Madrid klar, dass die Verwaltung in Händen einer autonomen Stelle liegen sollte.

Aus balearischen Regierungskreisen hieß es, dass die Kontrolle des Parks zu den Kompetenzen gehöre, die den Balearen durch das königliche Dekret 1043/2009 im Juni 2009 zugewiesen worden seien.

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Die im Februar bewilligte Erweiterung des Parks habe zudem keinerlei Einfluss auf die ökologische Kontinuität des Parks. Für ufernahe Gewässer sei weiterhin die Balearen-Regierung zuständig, Gewässer auf hoher See fielen unter die Verantwortung der Zentralregierung.