Alltours-Inhaber Willi Verhuven. | Alltours

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Der mit Mallorca eng verbundene Reiseverantalter Alltours hat nach dem Ende der Osterferien eine positive Bilanz gezogen. Über 10.000 von 40.000 Touristen verbrachten laut einer Pressemitteilung vom Montag Urlaub mit diesem Unternehmen auf der Insel. Bei Alltours hat es nach Aussage von Inhaber Willi Verhuven keine Zwischenfälle gegeben. Die Gäste hätten sich wohl gefühlt und Verständnis für die spanischen Corona-Auflagen gehabt.

Zuvor hatten deutsche Politiker wie der SPD-Experte Karl Lauterbach, Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) oder der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) große Bedenken gegen einen Mallorca-Urlaub geäußert. „Die Sorgen der Politiker sind unbegründet“, so Verhuven. Weder hätten deutsche Urlauber Corona nach Mallorca gebracht, noch Reiserückkehrer die Infektion nach Deutschland.

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„Die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen haben gut und in vollem Umfang gegriffen“, sagte Verhuven. Die mallorquinischen Politiker hätten mit ihrem konsequenten und durchgängigen Hygienekonzept gleichermaßen für die Sicherheit der Mallorquiner und der Urlauber gesorgt. Dies könne Vorbild für Deutschland sein, wo die Maßnahmen nicht durchgängig und konsequent genug umgesetzt würden.

Alltours befürwortet die Testpflicht für Hin- und Rückreisende, schaffe sie doch zusätzliche Sicherheit. Die befürchteten Warteschlangen an den Teststationen habe es nicht gegeben. Für Rückreisende hatte Alltours Tests in den eigenen Allsun-Hotels organisiert, wo sich die Gäste für 25 Euro testen lassen konnten. Verhuven: „Hier ist alles reibungslos verlaufen.“ Die Allsun Hotels bleiben geöffnet und Buchungen für Mallorca seien weiterhin möglich.