Wer aus einem Risikogebiet rein nach Deutschland will, muss sich anmelden.

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Die deutschen Behörden scheinen sich lediglich für einen Bruchteil der bei Einreisen aus Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten notwendigen digitalen Reiseanmeldungen zu interessieren. Das ergab eine Umfrage der Tageszeitung "Die Welt" unter den zehn größten deutschen Städten.

Vor allem mit der aktuellen Meldeflut seien manche Gesundheitsämter völlig überlastet. Denn das Reiseaufkommen sei seit dem Neustart in der Reisebranche drastisch gestiegen, und die Pflicht zur Anmeldung sei geblieben.

Hinzu kommt, dass auch die Bundespolizei nach eigenen Angaben nicht flächendeckend kontrolliert, ob sich Einreisende an ihre Meldepflicht halten. Seit Ende Januar verlangten Polizisten dem Zeitungsbericht zufolge an deutschen Flughäfen nur etwas mehr als 2,8 Millionen Mal einen Nachweis. In dieser Zeit dürften deutlich mehr Menschen eingereist sein.

Bei Fluglinien jedoch scheint das System zu funktionieren. Sie wurden verpflichtet, die Nachweise der Passagiere, also auch den QR-Code der Anmeldung, vor dem Einsteigen zu kontrollieren.

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Seit November 2020 haben etwa 10,1 Millionen Menschen pflichtgemäß ihre Einreise angemeldet, wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte.