So recht trauen die potenziellen Urlauber Politikern und Airlines nicht mehr. | Ultima Hora

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Mehr als ein Drittel der Deutschen haben nach wie vor Angst, zu verreisen. Das ist eines der Ergebnisse einer Umfrage des Technikdienstleisters Amadeus. Die größte Sorge der Bundesbürger ist demnach die Quarantäne vor und nach der Reise (39 %), gefolgt von befürchteten Änderungen von Reisebeschränkungen, die zu Last-Minute-Stornierungen (38 %) und der Nicht-Erstattung für bereits erfolgte Buchungen (37 %) führen könnten.

Zugleich sind die Reisenden nicht nur in Deutschland, sondern weltweit "immer offener gegenüber Technologie-Lösungen" und bereit, Gesundheitsdaten weiterzugeben, damit sie wieder reisen könnten, wie Amadeus mitteilte. 93 Prozent der Reisenden seien gewillt, persönliche Daten für die effektive Nutzung von digitalen Gesundheitspässen oder -zertifikaten zur Verfügung zu stellen.

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In Deutschland liege der Wert mit 91 Prozent leicht unter dem weltweiten Durchschnitt. Dabei seien 70 Prozent der deutschen Reisenden eher bereit, digitale Gesundheitsdaten für internationale Reisen als für Inlandsreisen (43 %) zu teilen.

Für Deutsche seien zudem automatisierte und flexible Stornierungsbedingungen (42 %) und mobile Anwendungen, die Benachrichtigungen und Warnungen während der Reise liefern (41 %) die wichtigsten Mittel, um das Vertrauen in das Reisen in den nächsten zwölf Monaten zu steigern, stellt der Technikanbieter fest. Insgesamt planen demnach 81 Prozent der Bundesbürger, im nächsten Jahr zu verreisen; 43 Prozent wollen eine Flugreise unternehmen.

Amadeus befragte für die Umfrage 9.074 Verbraucher in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Russland, Singapur, Spanien, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten.