Es sollen sich nur noch wenige solcher Megaoceanliner im Hafen von Palma treffen. | Teresa Ayuga

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Die am Montag zwischen der Balearen-Regierung, dem Cruise Lines International Association (CLIA, der Weltverband der Kreuzfahrtindustrie) und den Reedereien geschlossene Vereinbarung, dass ab 2022 nur noch drei Kreuzfahrtschiffe pro Tag den Hafen von Palma Halt machen dürfen, scheint ein zahnloser Tiger zu sein. Denn die Hafenbehörde kann die Zahl der Kreuzfahrtschiffe nicht begrenzen, dies liegt nur im Zuständigkeitsbereich des spanischen Verkehrsministeriums.

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Der balearische Tourismusminister Iago Negueruela sagte Dienstag im Balearen-Parlament: "Wir haben eine Einigung mit den Reedereien und dem Verband CLIA erzielt, um eine vernünftige Begrenzung der Zahl von Kreuzfahrtschiffen in Palma zu erreichen". Solch eine Vereinbarung sei bisher einmalig. "Wir haben eine Obergrenze für Kreuzfahrtschiffe festgelegt, aber wir haben nicht die Macht, diese durchzusetzen." Die Hafenbehörde muss theoretisch den Kreuzfahrtschiffen die Zufahrt zum Hafen gewähren, solange dort Platz ist.

Das Abkommen hat auf Mallorca zu unterschiedlichen Reaktionen geführt. Kritikern des Kreuzfahrttourismus geht die Vereinbarung nicht weit genug, da es bis zu 20 Ausnahmetage im Jahr gibt. Befürworter dieser Reiseindustrie beklagen, die Maßnahmen entbehren "jeglicher Rechtsgrundlage, da die Zentralregierung die Zuständigkeit innehat."