Das Parkhaus an Palmas Via Roma wurde erst vor wenigen Jahren gebaut und bietet 755 Parkplätze. | Pere Bota

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Palma bekommt in den nächsten Jahren sieben neue Parkhäuser. Das teilte die Stadtverwaltung in dieser Woche mit. Vier von ihnen sollen Tiefgaragenparkplätze werden. Insgesamt sollen so 2228 neue Stellflächen für Pkws entstehen. Bisher bietet Palma Platz für 12.342 Autos auf solchen von Eigentümern betriebenen Flächen.

Eines der größten geplanten neuen Parkhäuser soll ab 2020 gebaut werden. Das Untergrund-Parkhaus in der Calle Metge Josep Darder soll 672 Plätze haben und mit Kosten in Höhe von elf Millionen Euro zu Buche schlagen.

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Auch die Plaça del Progrés am Rande von Palmas beliebtem Ausgehviertel Santa Catalina bekommt ein dreigeschossiges Parkhaus mit 378 Plätzen, Kostenpunkt: acht Millionen Euro. Das Parkhaus an den Avenidas entlang der Calle Gabriel Alomar wird auf 428 Plätze ausgebaut. Außerdem werden die Plaça de toros (810 Plätze), die Calle Aragón (480 Plätze) sowie der Corredor Ponent in Portopí und der Corredor Llevant nahe des Flughafens mit jeweils 350 Plätzen berücksichtigt.

Die Gesamtkosten der Neubauten liegen laut aktueller Planung der Stadtverwaltung bei 41 Millionen Euro, die größtenteils von der Stadt und zu etwa 20 Prozent durch einen Bankenkredit finanziert werden.

Besonders seit Einführung der ORA- und ACIRE-Zonen ist es rund um Palmas Altstadt für Pkw-Fahrer eng geworden bei der Parkplatzsuche. In den blau markierten Parkzonen dürfen Autos nur noch mit Parkschein abgestellt werden, in ACIRE-Zonen wird die Einfahrt videoüberwacht und ist nur mit kostenpflichtiger und vorab beantragter Ausnahmegenehmigung möglich.