Blick auf einen Germania-Jet. | Ultima Hora

Im Investorenprozess bei der ehedem auch auf Mallorca beliebten insolventen Fluggesellschaft Germania ist nur noch ein Bieter für eine Gesamtlösung im Rennen. Ein weiterer ist zuletzt ausgestiegen. Parallel dazu liegen zwei Angebote für Einzellösungen vor, bei denen Wartungs- und Technikleistungen separat verkauft werden sollen. Auch über den Verkauf von Teilen des Flugbetriebs gibt es Gespräche. Der vorläufige Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg wies am Donnerstag in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die Investorensuche bis zum Monatsende abgeschlossen sein muss.

„Wir konzentrieren uns in den Verhandlungen um ein Gesamtpaket aus Flugbetrieb, Wartung und technischen Dienstleistungen jetzt auf einen Bieter“, so Wienberg. „Jetzt kommt es darauf an, ob der verbliebene Bieter bis Ende März die nötigen Voraussetzungen für eine Übernahme schaffen kann.“

Zum 31. März endet der Insolvenzgeldzeitraum. Weil Germania für eine Fortführung des Geschäftsbetriebs aus eigener Kraft die Mittel fehlen, muss bis dahin die Investorenlösung stehen.

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Am 4. Februar 2019 hatte die Germania Fluggesellschaft mbH (1.426 Beschäftigte), die Germania Technik Brandenburg GmbH (178 Beschäftigte) sowie die Germania Flugdienste GmbH (74 Beschäftigte) einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.