Blick in ein Büro der Stadtverwaltung von Palma. Mallorcas Inselhauptstadt will ein "E-Government" entwickeln und fast nur noch papierlos Bürger benachrichtigen. | M.A. Cañellas

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Ab sofort wird Palmas Stadtverwaltung mehr Benachrichtigungen an Bürger elektronisch versenden. Rund 30.000 Briefe weniger erwartet man pro Jahr, das bedeutet für Mallorcas Inselhauptstadt finanziell eine Einsparung von bis zu 450.000 Euro jährlich.

Dies soll der erste Schritt des Projekts "E-Government" sein, heißt es aus dem Stadtrat. Bisher werde Bürgern eine gedruckte Benachrichtigung per Post über Kleinaufträge, Genehmigungen für die Besetzung öffentlicher Straßen, Bußgelder usw. ausgestellt. Das kostete zwischen zehn und 15 Euro pro Dekret. Ziel ist es, die normale Post-Zustellung dieser Dokumente vollständig abzuschaffen.

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Problematisch sei unter anderem auch gewesen, dass per Post mitunter auch sensible Daten oft unbeteiligten Dritten frei zugänglich sind. Bisher laufen bereits Meldungen über Steuerzahlungen wie IBI oder Abfallsteuer elektronisch.