Finanziell steht es schlecht um das Alternativkino "Cineciutat" am alten Schlachthof S’Escorxador in Palma. | Archiv

Die Betreiber des Alternativkinos "Cineciutat" an Palmas altem Schlachthof S’Escorxador haben eine Spendenkampagne gestartet, um ihre historischen Kinosäle zu retten. Vor allem die "Sala Palmesana" ist betroffen. Das Geld soll in die Elektroinstallation und andere notwendige technische Angelegenheiten investiert werden. Besteht das Kino nicht den Test durch die autorisierte Kontrollstelle, steht die Lizenz auf dem Spiel.

Schon zu Beginn des laufenden Jahres wurde bekannt, dass das Kino, das auch regelmäßig Filme im deutschsprachigen Original zeigt, erneut finanzielle Probleme hat. Die Übernahme des ehemaligen "Renoir"-Kinos, das sich bis 2012 dort befand, wurde durch die Bürgerinitiative Xarxa Cinema übernommen. Damals musste Betreiber Julián Ruitort das Kino nach acht Jahren Verlustgeschäft durch die Wirtschaftskrise schließen.

Das Cineciutat war in den vergangenen Jahren regelmäßig Spielort für Filme während des Atlántida Film Fests und des Evolution Film Festivals.

Bereits vor zehn Jahren habe man eine Spendenaktion gestartet und damals "eine Welle der Solidarität" erfahren. Heute sei es immer schwieriger, gegen die roten Zahlen, den Wettbewerb und die Digitalisierung anzukämpfen, erzählen die Betreiber.

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Die Crowdfunding-Kampagne soll nun zum Überleben des "Cineciutat" beitragen.
Zehn Filmliebhaber hätten bereits 5700 Euro gespendet. Spenden können über diese Website getätigt werden. (dise)