Auch das Alua Calviá Dreams wird von einem ausländischen Fonds verwaltet. | Ultima Hora

Der Rückgang der Zahl ausländischer Touristen und der erwartete Einbruch in der kommenden Sommersaison lassen den Wert von Hotels auf Mallorca derzeit stark fallen. Beim Verkauf an amerikanische und britische Investmentfonds müssen Hotels aller Kategorien ihren Preis derzeit nach unten verhandeln. Es gibt aber auch Hoffnung auf einen Wiederanstieg.

Mallorca ist derzeit das Hauptziel für die Fonds Blackstone, Atom Hotels, Portobello Capital, Covivio, CBRE Global Investors, Corum AM, Elaia Investment, KKR und Hispania. Die von den Fonds verfolgte Strategie besteht darin, auf gut positionierte Hotels mit großem Potenzial zu setzen. Seit 2015 haben die Fonds mehr als zwei Milliarden Euro auf den Balearen investiert und sind Eigentümer von mehr als 80 Hotels.

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Wurde früher ein Zimmer auf dem Investmentmarkt zwischen 100.000 und 120.000 Euro angeboten, so liegt der Betrag jetzt unter 45.000 Euro. Das ist ein Wertverlust von mehr als die Hälfte.

Die durchschnittliche Investition pro Hotel liegt zwischen zehn und 23 Millionen Euro, je nach Kapazität, Bereich und Kategorie der Einrichtung. Iberostar, Meliá, Barceló, Riu, Fergus oder Alua (Apple Vacations) sind einige der Hauptketten, die bereits von Hotelverkäufen nach dieser Formel profitiert haben. Nach dem Verkauf fungieren die Fonds als Verwalter der Hotels.

Es besteht Hoffnung: Das Immobilienberatungsunternehmen Cushman & Wakefield stellte fest, dass die Balearen aufgrund ihrer Lage und der Nachfrage auf dem deutschen, britischen, nord- und mitteleuropäischen Markt ein großes touristisches Potenzial haben, wenn die Coronavirus-Krise vorüber ist. (dise)