Fliegender Ryanair-Jet über Europa. | Ryanair

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Das in Spanien stationierte Kabinenpersonal des Billigfliegers Ryanair soll nach dem Willen der Gewerkschaften USO und Sitcpla vom 8. August bis zum 7. Januar des kommenden Jahres streiken. Das sei nötig, weil es bei den Tarifverhandlungen keine Bewegung gebe, hieß es.

Die Flugbegleiter hatten bereits im Juli an zahlreichen Tagen gestreikt. Vor allem Verbindungen innerhalb von Spanien mussten annulliert werden oder wurden mit Verspätung abgewickelt. Ab dem 8. August wollen die Besatzungsmitglieder von Montag bis inklusive Donnerstag die Arbeit niederlegen, und das jetzt monatelang.

Die Gewerkschaften fordern nicht nur bessere Löhne, sondern auch die Wiedereinstellung von elf während des Ausstands entlassenen Mitarbeitern.

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Ob Verbindungen zwischen Mallorca und Deutschland sehr von dem Endlosstreik betroffen sein werden, ist eher unklar. Ryanair setzt auf internationalen Strecken angesichts des Ausstands Flugbegleiter aus anderen Ländern ein.

Ryanair teilte unterdessen in einem Statement mit, dass die jüngsten von Uso und Sitcpla angekündigten Streiks nur minimal befolgt worden seien. Weniger als ein Prozent der in den vergangenen drei Monaten durchgeführten Flüge ab und nach Spanien seien betroffen gewesen. Mit der deutlich bedeutenderen Gewerkschaft CCOO habe man, was die in Spanien stationierten Flugbegleiter angehe, inzwischen ein Übereinkommen erzielt.

(Die Meldung wurde am 29. Juli um die Stellungnahme von Ryanair erweitert)