Leben und Arbeiten | Banken, Post und Telefon

Surfen im Internet kann auf Mallorca schnell zu einem teuren Vergnügen werden.

Teures Insel-Internet: So können Sie dennoch sparen

Spaniens Telekommunikationsunternehmen sind für hohe Preise und mangelnde Preistransparenz bekannt. Die Branche verzeichnet die meisten Verbraucherbeschwerden auf der Insel.

Maike Schulte

Geldabheben am Automaten kann auf Mallorca derzeit Überraschungen bereithalten. Wer sichergehen will, dass keine Gebühren anfall

Neue Gebührenregelung beim Geldabheben

Die Banken haben neue Kooperationen gebildet. Jetzt ändern sich die Konditionen für Nichtkunden – häufig zum Nachteil der Verbraucher.

In Lloseta wurden in diesem Jahr Gemeinschaftsbriefkästen aufgestellt

So kommt die Post auch aufs Land

Gewerkschafter behaupten, die Post fährt ab 2016 den Service auf Mallorca herunter. Finca-Besitzern bietet "Correos" aber diese Alternative.

Claudia Schittelkopp

Die Bewohner von Las Palmeras müssen derzeit zum Postamt nach Arenal, um ihre Briefe abzuholen.

Wenn der Briefträger nicht mehr kommt

Die spanische Post liefert seit dem Sommer in Urbanisationen außerhalb von Kernorten wie Llucmajor nicht mehr aus wie bisher. Betroffen sind etwa Urbanisationen wie Las Palmeras, Cala Pi, S'Estanyol. Das gilt für "Normalsendungen". Diese müssen nun beim Postamt abgeholt werden. Die Alternative: Gemeinschaftsbriefkästen.

Jonas Martiny

Sepa ist das Kürzel für den einheitlichen europäischen Zahlungsraum, Single European Payments Area, den die EU anstrebt.

"Sepa" kommt mit neuen Nummern fürs Konto

Ein Bereich, in dem sich Europa-Politiker um eine Vereinheitlichung der bislang von Staat zu Staat variierenden Vorschriften bemühen, ist der bargeldlose Zahlungsverkehr. Ziel ist die Schaffung eines einheitlichen europäischen Zahlungsraumes (Sepa). Am 1. Februar tritt nun die nächste Reformstufe in Kraft. MM beantwortet die wichtigsten Fragen.

Jonas Martiny

Bei Neukunden sind bestimmte Funktionen häufig gesperrt.

Telefonfirmen misstrauen Kunden

Wer einen Vertrag bei einem Mobilfunkanbieter abschließt, muss damit rechnen, dass Telefonate ins Ausland zunächst nicht möglich sind. Viele Unternehmen fürchten offenbar, auf unbezahlten Rechnungen sitzen zu bleiben. Ein Blick ins Kleingedruckte  gibt Aufschluss.

Jonas Martiny

Bargeldzahlungen im Visier.

Ab 2500 Euro darf nicht mehr in bar bezahlt werden

Angesichts der Finanzkrise hat sich der spanische Gesetzgeber mit neuen Maßnahmen der Schattenwirtschaft angenommen. Seit dem 19. November 2012 gilt das Verbot, bei gewerblichen Aktivitäten Barzahlungen von 2500 Euro und mehr vorzunehmen.

So sehen die Briefkästen von EasyPost aus. Meistens stehen sie vor den Verkaufsstellen der entsprechenden Briefmarken.

Post ist nicht gleich Post

Die spanische Post (Correos) auf den Balearen liegt im Clinch mit dem Konkurrenten EasyPost. Die staatliche Post muss nach eigenen Angaben vermehrt Postkarten mit Briefmarken des privaten Anbieters ausliefern.

Kartentelefone ohne Vertrag haben ihre Tücken: Wer nicht regelmäßig nachlädt, kann seinen Saldo und seine Nummer verlieren.

SIM-Karte mit eingebauter Zeitfalle

Aufladbare Handy-Karten sind gerade bei Teilzeitresidenten auf Mallorca beliebt, die keinen Knebelvertrag mit einem Mobilfunk-Anbieter abschließen wollen. Spaniens Telefonriesen haben neuerdings Tücken eingebaut. Dabei kann man leicht Geld und Nummer verlieren.

Bankgebühren häufig zu hoch

Spaniens Geldinstitute ziehen sich vermehrt die Kritik von Bürgern und Verbraucherschützern zu. Hohe Gebühren, wenig Transparenz - auch die EU hat einiges auszusetzen.

Jonas Martiny

Ärger über neue Postfachgebühren

Bei Nutzung durch mehrere Personen sind die Kosten für ein Postfach drastisch gestiegen. Die Kunden sind verärgert.

Jonas Martiny